PEPA Praxistest

Aline Kunz, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg, gibt eine Einführung in die PEPA, bevor die Interessierten sie ausprobieren können

Die Selbsthilfe der Region ist, vertreten durch das Heidelberger Selbsthilfebüro und den Gesundheitstreffpunkt Mannheim e.V., seit 2012 Praxispartner im Forschungsprojekt INFOPAT und hat die Schwerpunktaufgabe Patientenbeteiligung.
INFOPAT entwickelt in der Metropolregion Rhein-Neckar u.a. eine persönliche, einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte(PEPA), die es Patientinnen und Patienten ermöglichen soll, ärztliche Unterlagen einzusehen, eigene Dokumente wie z.B. Schmerztagebücher einzustellen und den Zugriff von Behandelnden auf den Inhalt der PEPA zu steuern.
Im Rahmen des Selbsthilfetags Heidelberg / Rhein-Neckar am 14.11.2015 hatte die interessierte Bevölkerung die Gelegenheit, die PEPA nach einer kurzen Erläuterung im Beisein der Forschenden auszuprobieren.
Von völlig PC- und Internet-Unerfahrenen bis hin zum Wirtschaftsinformatiker reichte das Spektrum der Testenden. Eine leichtere Handhabung und mehr Barrierefreiheit waren häufige Wünsche. „Klasse, dass man über die PEPA selbst Befunde einsehen kann und auch noch Informationen über die richtige Einnahme von Arzneimitteln erhält!“ so fasste eine Testerin ihre ersten Eindrücke zusammen.
Die Forschenden werden die Anregungen bei der Weiterentwicklung der PEPA, aber auch gemeinsam mit der Selbsthilfe bei der Entwicklung von Schulungsangeboten und -materialien berücksichtigen.

 

(CR)

Letzte Änderung: 01.12.2015