Selbsthilfegruppen in Gründung

Asexualität
Asexuelle verspüren keine sexuelle Anziehung oder /und haben kein Verlangen nach sexueller Interaktion. Gesucht werden Personen, die sich damit identifizieren und über ihre Erfahrungen in der Gesellschaft austauschen möchten.

Burn out - wenn plötzlich nichts mehr geht
Jeder kennt das Gefühl körperlich und mental erschöpft zu sein. Wenn aber das sonst so entspannende Hobby, der herbeigesehnte Urlaub und vielleicht sogar die Zeit mit der Familie und Freunde zu anstrengend wird, dann kann dies das Endstadium eines langen und schleichenden Prozesses sein, der in der völligen Erschöpfung endet und man hört sich sagen "ich kann nicht mehr".
Die Erschöpfung geht u.a. einher mit dem Gefühl von innerer Unruhe, Reizbarkeit, Hilflosigkeit, Angst, Traurigkeit, Entfremdung bis hin zum sozialen Rückzug. Um mit diesen verwirrenden Gefühlen und Folgen nicht alleine zu sein, möchten sich Betroffene treffen und austauschen.

Alltag nach Systelios-Klinik
Betroffene von Depression, Burn-Out oder Posttraumatischer Belastungsstörung lernen im Schutz einer Systelios Klinik den Alltag mit ihren Kompetenzen und Ressourcen neu zu gestalten. Ehemalige Patientinnen und Patienten suchen andere ehemalige Patienten aus dieser Klinik, um das dort Gelernte zu vertiefen und in den Alltag zu integrieren.

Wenn das Kind beim anderen Elternteil lebt
Gerade in der Pubertät können Meinungsverschiedenheiten dazu führen, dass das Kind die Koffer packt und zum anderen Elternteil zieht. Die Gefühle, die dabei bei den Betroffenen entstehen, sind nicht immer leicht zu verkraften.
Oder bereitet Ihnen ein bevorstehender oder bereits vollzogener Umzug des anderen Elternteils (mit Kind) Kummer?
Eine Selbsthilfegruppe möchte sich gründen, um sich auszutauschen, zu unterstützen und gemeinsam zu erlernen, mit der Situation besser umgehen zu können.

Kriegsenkel
„Kriegsenkel“ sind die Generation, deren Eltern die NS - Zeit und den Zweiten Weltkrieg als Kinder und Jugendliche erlebten und die zum Teil bis heute unter dem Eindruck von traumatischen Erfahrungen stehen. Diese Erfahrungen der Eltern belasten manchmal bis heute die nachfolgende Generation, die vorwiegend zwischen 1960 und 1975 Geborenen. Wer sich mit diesem Thema auseinander setzt, erkennt, dass eigene persönliche Schwierigkeiten wie diffuse Ängste, das Gefühl der Heimatlosigkeit, existentielle Brüche im Leben sowie eine tiefe Erschöpfung dort ihren Ursprung haben können. Gerade hier ist der Austausch mit Gleichbetroffenen wichtig, um im gemeinsamen Gespräch einen Weg des Umgangs mit der Situation zu finden.

„Stopp ist Top“ - Rauchfrei leben durch Selbsthilfe
Sie wollen endlich das Rauchen aufgeben, aber es klappt einfach nicht?  Oder Sie haben schon einen Rauchstopp  geschafft, aber es fällt Ihnen schwer durchzuhalten? Sie machen sich Sorgen, weil ihr Angehöriger einfach nicht von der Zigarette loskommt? In unserer Selbsthilfegruppe „Stopp ist Top-Rauchfrei Leben durch Selbsthilfe“ können alle Noch-Raucher, Ex-Raucher, Wieder-Raucher und deren Angehörigen ihre Erfahrungen auf dem Weg zu einem rauchfreien Leben miteinander austauschen, sich gegenseitig helfen, emotional unterstützen und zum Durchhalten motivieren. Gemeinsam lässt sich das Ziel, für immer  Nichtraucher zu werden, leichter erreichen.

Angehörige, die einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren haben
Bei einem Freitod werden Angehörige und Freunde von einem Moment auf den anderen mit einer Situation konfrontiert, die fassungslos und hilflos macht. Die Auswirkungen können nicht ansatzweise erahnt werden. Das Vertrauen in sich selbst wird zutiefst erschüttert. Die Hinterbliebenen leiden unter starken Schuldgefühlen. Es möchte sich eine Selbsthilfegruppe gründen, in der sich Betroffene unterstützen, im Gespräch Erleichterung finden und gemeinsam neue Wege suchen, um mit dieser Situation gut umgehen zu können.

Verlassene Eltern / Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kinder den Kontakt abgebrochen haben
Eltern, deren Kinder den Kontakt abbrechen, bleiben mit ihrem Problem oft im stillen Kämmerlein. Schuld- und Schamgefühle sind zu groß, um darüber zu reden. Aus diesem Grund möchte sich eine Selbsthilfegruppe hier in Heidelberg gründen. Eltern können sich gegenseitig ermutigen und ermuntern, über ihre Situation zu sprechen und neue Wege zu finden. Sie erfahren Erleichterung, nicht alleine zu sein.

Selbsthilfegruppe Junge Zwangserkrankte
Zwangsgedanken sind wiederholt auftretende und andauernde Gedanken, Impulse oder Vorstelllungen, die als sinnlos und störend empfunden werden und mit einem großen Leidensdruck verbunden sind. Die Betroffenen versuchen meist vergeblich, sich dagegen zu wehren. Obwohl Zwangserkrankte sie als nutzlos oder sogar abstoßend empfinden, nehmen sie diese Gedanken jederzeit als ihre eigenen wahr. Eine Selbsthilfegruppe trägt durch den gegenseitigen Austausch der Betroffenen zu einer besseren Akzeptanz der krankheitsbedingten Lebenssituation bei und wirkt darüber hinaus einer sozialen Isolierung entgegen.

Letzte Änderung: 29.05.2018