Selbsthilfegruppen in Gründung

Selbsthilfegruppen in Gründung

Alltag nach Systelios-Klinik

Betroffene von Depression, Burn-Out oder Posttraumatischer Belastungsstörung lernen im Schutz einer Systelios Klinik den Alltag mit ihren Kompetenzen und Ressourcen neu zu gestalten. Ehemalige Patientinnen und Patienten suchen andere ehemalige Patienten aus dieser Klinik, um das dort Gelernte zu vertiefen und in den Alltag zu integrieren.

Frauengruppe: Wenn das eigene Äußere Depressionen macht

Wenn man mit dem eigenen Äußeren nicht nur unzufrieden ist, sondern wegen einem oder mehrerer äußerlicher Makel sich selbst sogar ablehnt, ist man ungern unter Menschen. Man leidet unter Sozialphobie und Depressionen.
Unabhängig davon, ob die äußeren Makel von Geburt an vorhanden waren oder später entstanden sind, können sich betroffene Frauen mit anderen Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe vertraulich austauschen und unterstützen.

Toxische Beziehung / Angehörige von Narzissten

Haben Sie das Gefühl, von Ihrem Partner ständig kritisiert, abgewertet oder gedemütigt zu werden? Kommt es Ihnen so vor, als liefen Sie wie auf Eierschalen, um ungewöhnlich heftige Wutausbrüche Ihres Partners zu vermeiden? Werden Sie tagelang angeschwiegen? Oder leiden Sie unter Ihnen unerklärlichen körperlichen Symptomen, Erschöpfung, Schmerzen oder Ängsten? Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten, kann es sein, dass Sie in einer toxischen Beziehung stecken, eine Verbindung, die sie langsam aber sicher zermürbt und Sie zum Schatten Ihrer selbst werden lässt.

Burn out – wenn plötzlich nichts mehr geht

Jeder kennt das Gefühl körperlich und mental erschöpft zu sein. Wenn aber das sonst so entspannende Hobby, der herbeigesehnte Urlaub und vielleicht sogar die Zeit mit der Familie und Freunde zu anstrengend wird, dann kann dies das Endstadium eines langen und schleichenden Prozesses sein, der in der völligen Erschöpfung endet und man hört sich sagen “ich kann nicht mehr”.

Die Erschöpfung geht u.a. einher mit dem Gefühl von innerer Unruhe, Reizbarkeit, Hilflosigkeit, Angst, Traurigkeit, Entfremdung bis hin zum sozialen Rückzug. Um mit diesen verwirrenden Gefühlen und Folgen nicht alleine zu sein, möchten sich Betroffene treffen und austauschen.

Erwerbsunfähig – was nun?

Erwerbsunfähige wirken oft nach außen unauffällig und sind dennoch aufgrund von Erkrankung nicht mehr in der Lage, zu arbeiten.

In der Gruppe soll nicht die Erkrankung im Vordergrund stehen, sondern der Austausch über die neue Lebenssituation:

• Wie ist es, früher als ursprünglich gedacht berentet zu sein?
• Wo bekomme ich die oft fehlende Bestätigung im Alltagsleben?
• Wie finde ich mich im neuen Alltag zurecht?
• Wie reagiert mein unmittelbares Umfeld (auf meine Einschränkungen)?
• Verändert sich der Freundeskreis? Viele der Freunde sind berufstätig und haben keine oder wenig Zeit
• Wie verändert sich die Freizeitgestaltung?
• Wie ändert sich die finanzielle Situation? Wie komme ich über die Runden? Wo gibt es Hilfe?

Über all das kann ein reger Austausch stattfinden, eine Unterstützung untereinander beim Zurechtfinden in der neuen Situation, aber auch eine gemeinsame Freizeitgestaltung.

Kriegsenkel

„Kriegsenkel“ sind die Generation, deren Eltern die NS – Zeit und den Zweiten Weltkrieg als Kinder und Jugendliche erlebten und die zum Teil bis heute unter dem Eindruck von traumatischen Erfahrungen stehen. Diese Erfahrungen der Eltern belasten manchmal bis heute die nachfolgende Generation, die vorwiegend zwischen 1960 und 1975 Geborenen. Wer sich mit diesem Thema auseinander setzt, erkennt, dass eigene persönliche Schwierigkeiten wie diffuse Ängste, das Gefühl der Heimatlosigkeit, existentielle Brüche im Leben sowie eine tiefe Erschöpfung dort ihren Ursprung haben können. Gerade hier ist der Austausch mit Gleichbetroffenen wichtig, um im gemeinsamen Gespräch einen Weg des Umgangs mit der Situation zu finden.

Lipödem – wie kann ich beschwerdefreier leben?

Schmerzende Beine bzw. Oberarme? Passt der untere Teil des Körpers nicht zum oberen Teil oder nimmst du bei Diäten nur an den falschen Stellen ab, während die Beine so bleiben wie sie sind? Du schämst dich, ins Schwimmbad zu gehen? Verletzen dich abwertende und beleidigende Kommentare z.B. beim Eis- oder Pizzaessen?

Du bist nicht allein! In der Gruppe können sich betroffene Frauen austauschen, welche Möglichkeiten wir haben, um schmerzfreier und offener mit dieser chronischen Krankheit leben zu können.

Selbsthilfegruppe „MORBUS SAMTER“

Meist vergehen Jahre des Leidens an chronischem Schnupfen, Entzündungen des Nasennebenhöhlen, zahllosen Arztbesuchen, häufig vielen HNO-Operationen zur Entfernung der ständig nachgewachsenen Polypen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Asthma bis die Diagnose Morbus Samter (Morbus Samter Trias, Morbus Widal) gestellt wird. Jeder hat meist seine eigene lange Leidensgeschichte.
Etwa 2,5% der Bevölkerung Deutschlands und rund 10% aller Asthmakranken leiden an dieser Entartung des Fettstoffwechsels, bei der es zu einer irreversiblen Unverträglichkeit von ASS (Acetylsalicylsäure, das Medikament: Aspirin) kommt.
ASS ist nicht nur in Schmerzmitteln und Salben enthalten, sondern auch in Kosmetika, Nahrungsmitteln, vor allem in Obst und Gemüse. Eine sicher wirksame Therapie und Medikamente gibt es derzeit nicht, außer ASS zu meiden und Schadensbegrenzung zu betreiben.
Aber: Wo überall ist ASS enthalten? Welche Nahrungsmittel vertrage ich? Welche Zahnpasta kann ich verwenden? Welcher Arzt kennt sich aus mit Morbus Samter Patienten?
Welches Schmerzmittel kann ich z.B. bei einer Operation vertragen?

Wenn Sie Lust zum Austausch Ihrer Leidensgeschichte, Ihrer Erfahrungen und Ihres angesammelten Wissens haben oder sich einfach mit jemanden unterhalten möchten, ohne lange Ihre Krankheit vorher erklären zu müssen, oder Sie erkennen bei sich diese Symptome und sind unsicher wegen der Diagnose………..dann seien Sie dabei und machen Sie mit bei der neuen
Samter-Gruppe Heidelberg&Umgebung!

Psychische Gesundheit bei Studierenden

Ab diesem Semester gibt es eine Selbsthilfegruppe zum Thema psychische Gesundheit für Studierende. Egal ob bereits diagnostizierte Angststörungen vorliegen, oder ohne Diagnose Symptome wie Panikattacken, Schlaflosigkeit, Prüfungsangst, depressive Verstimmungen vorhanden sind – alle sind willkommen. Wir treffen uns alle zwei Wochen in den Räumlichkeiten des Heidelberger Selbsthilfebüros, um über alles zu sprechen, was dringend gesagt und von den richtigen Ohren gehört werden muss.

„Stopp ist Top“ – Rauchfrei leben durch Selbsthilfe

Sie wollen endlich das Rauchen aufgeben, aber es klappt einfach nicht?  Oder Sie haben schon einen Rauchstopp  geschafft, aber es fällt Ihnen schwer durchzuhalten? Sie machen sich Sorgen, weil ihr Angehöriger einfach nicht von der Zigarette loskommt? In unserer Selbsthilfegruppe „Stopp ist Top-Rauchfrei Leben durch Selbsthilfe“ können alle Noch-Raucher, Ex-Raucher, Wieder-Raucher und deren Angehörigen ihre Erfahrungen auf dem Weg zu einem rauchfreien Leben miteinander austauschen, sich gegenseitig helfen, emotional unterstützen und zum Durchhalten motivieren. Gemeinsam lässt sich das Ziel, für immer  Nichtraucher zu werden, leichter erreichen.

Angehörige, die einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren haben

Bei einem Freitod werden Angehörige und Freunde von einem Moment auf den anderen mit einer Situation konfrontiert, die fassungslos und hilflos macht. Die Auswirkungen können nicht ansatzweise erahnt werden. Das Vertrauen in sich selbst wird zutiefst erschüttert. Die Hinterbliebenen leiden unter starken Schuldgefühlen. Es möchte sich eine Selbsthilfegruppe gründen, in der sich Betroffene unterstützen, im Gespräch Erleichterung finden und gemeinsam neue Wege suchen, um mit dieser Situation gut umgehen zu können.

Verlassene Eltern / Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kinder den Kontakt abgebrochen haben

Eltern, deren Kinder den Kontakt abbrechen, bleiben mit ihrem Problem oft im stillen Kämmerlein. Schuld- und Schamgefühle sind zu groß, um darüber zu reden. Aus diesem Grund möchte sich eine Selbsthilfegruppe hier in Heidelberg gründen. Eltern können sich gegenseitig ermutigen und ermuntern, über ihre Situation zu sprechen und neue Wege zu finden. Sie erfahren Erleichterung, nicht alleine zu sein.

Selbsthilfegruppe Junge Zwangserkrankte

Zwangsgedanken sind wiederholt auftretende und andauernde Gedanken, Impulse oder Vorstelllungen, die als sinnlos und störend empfunden werden und mit einem großen Leidensdruck verbunden sind. Die Betroffenen versuchen meist vergeblich, sich dagegen zu wehren. Obwohl Zwangserkrankte sie als nutzlos oder sogar abstoßend empfinden, nehmen sie diese Gedanken jederzeit als ihre eigenen wahr. Eine Selbsthilfegruppe trägt durch den gegenseitigen Austausch der Betroffenen zu einer besseren Akzeptanz der krankheitsbedingten Lebenssituation bei und wirkt darüber hinaus einer sozialen Isolierung entgegen.

Einzelpersonen suchen Vernetzung
(spätere Gruppengründung möglich)

• Magenkrebs
• Reduzieren von Pharmaka

Wenn Sie selbst von einer dieser Thematiken betroffen sind und Kontakt aufnehmen möchten, vermitteln wir diesen gern bei Ihrer telefonischen, persönlichen oder E-Mailanfrage. Bitte beachten Sie bei Anfragen per E-Mail, dass wir für die Sicherheit der Übertragung nicht garantieren können. Wir empfehlen Ihnen daher eine telefonische Kontaktaufnahme.

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