Informationen zu Corona

Während der Corona-Krise suchen viele Menschen nach Rat und Hilfe. Durch den Wegfall der Gruppentreffen und durch die vielen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind die Tage und Wochen im Moment psychisch sehr anstrengend.

Der Gesundheitstreffpunkt Mannheim und das Heidelberger Selbsthilfebüro haben daher auf dieser Seite viele allgemeine Informationen zum Coronavirus, Informationen in verschiedenen Sprachen sowie Informationen über Hotlines und Hilfstelefone zusammengestellt. Die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten werden laufend ergänzt.

Aktuelles aus dem Selbsthilfebüro

Seit dem 1. Juni sind im Heidelberger Selbsthilfebüro wieder Treffen der Selbsthilfegruppen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich. Für die Nutzung der Räume ist jedoch eine Voranmeldung und Hygieneeinweisung notwendig. Wir bitten deshalb alle Selbsthilfegruppen, sich vor einem ersten Treffen bei uns zu melden und nicht einfach vorbeizukommen.

 

Infos zu Videokonferenzen

Damit Mitglieder der Selbsthilfegruppen andere Möglichkeiten finden, in Kontakt zu bleiben, haben wir eine Arbeitshilfe erstellt mit Tipps, wie Sie Videokonferenzen am besten einsetzen. In einer Übersicht finden Sie verschiedene Videokonferenzanbieter. Zwei Anbieter können wir Ihnen derzeit empfehlen, da sie in der Nutzung sehr einfach sind. Wichtig waren uns dabei insbesondere der Schutz vor unerlaubtem Mithören und die Einhaltung des Datenschutzes, insbesondere hinsichtlich der DSGVO.

Empfohlene Anbieter (Stand Mai 2020):
1 Jitsi
(https://meet.jit.si/ und Freifunk München (basiert auf Jitsi) https://meet.ffmuc.net/)
Jitsi ist kostenfrei, funktioniert komplett ohne Registrierung, es sind keine personenbezogenen Daten notwendig und die Handhabung ist sehr unkompliziert. Es können ca. 30-35 Personen teilnehmen und es wird empfohlen, Google Chrome als Browser zu verwenden. Auch als App für Android und IOS ist Jitsi verfügbar. Die Konferenzen sind immer Ende-zu-Ende-verschlüsselt und zu empfehlen ist zudem die Wahl eines deutschen Serverstandorts, da hier die DSGVO eingehalten wird. (z.B. https://jitsi.freifunk-duesseldorf.de/ ; https://jitsi.hamburg.freifunk.net/ ; https://meet.ffmuc.net/). Es gibt eine zusätzliche Chatfunktion und der Bildschirm kann geteilt werden. Es kann passieren, dass die Qualität je nach Auslastung der Server unterschiedlich ist und daher manchmal ein Server besser funktioniert als ein anderer.

2 Blizz
(https://www.blizz.com/de/)
Blizz kann für bis zu fünf Teilnehmer*innen kostenfrei genutzt werden, für mehr Teilnehmende sind die Kosten je nach Personenzahl gestaffelt (-6€ bis 10 Pers.; 14 € bis 25 Pers.; 19 € für 300 Pers). Um ein Meeting zu starten, muss die Software heruntergeladen werden, Teilnehmende können über eine Meeting-ID im Browser beitreten. Auch hier ist Google Chrome zu empfehlen. Es ist keine Registrierung notwendig, doch beim Software-Download kann es passieren, dass sich Blizz mit dem Microsoft-Konto verbindet und daher der volle Name sichtbar ist. Diesen kann man jedoch in den Einstellungen ändern. Die Software ist sehr übersichtlich gestaltet und leicht zu verstehen. Auch für Android und IOS sind Apps verfügbar. Serverstandorte sind Deutschland und Österreich, weshalb Blizz als DSGVO-konform gilt. Zudem sind alle Konferenzen durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Ein großer Vorteil ist, dass sich Teilnehmende, die keine Möglichkeit haben, per Video teilzunehmen, über das Telefon einwählen können. Die Einwahlnummern sind sehr einfach zu finden.

Infos zu Telefonkonferenzen

Auch für Telefonkonferenzen gibt es eine Vielzahl an Anbietern. Unter folgenden Links finden Sie Informationen zu diesen:
www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/digitalisierung/webzeugkoffer/faq/wie-plane-ich-eine-telefonkonferenz/
www.telefonkonferenz.info/telefonkonferenz/anbieter/

Informationen des Bundes

www.zusammengegencorona.de

Informationen des Landes Baden-Württemberg

www.gesundheitsamt-bw.de

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung und zur Maskenpflicht sind unter diesem Link zusammengetragen.

Informationen der Stadt Heidelberg

Informationen der Stadt Heidelberg zur aktuellen Lage (Link)

Informationen der Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Stadt Heidelberg (Link).

Informationen in Gebärdensprache und Leichter Sprache

Informationen in Leichter Sprache der Stadt Heidelberg (Link) und von Einfach Heidelberg (Link)

Videos in Gebärdensprache (Link)

Video mit Informationen zur Maskenpflicht in Gebärdensprache (Youtube-Link)

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

www.infektionsschutz.de/coronavirus
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (pdf-Dokument)
Videoreihe mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (Youtube-Link)
Informationen zu Hygienemaßnahmen (Link)
Infografik „Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps“ (PNG-Dokument)

Infotelefon des Rhein-Neckar-Kreises

Tel.: 06221 522 18 81 (Mo-Fr 8 – 16 Uhr)

Internetplattform #pflegereserve

Auf der Internetplattform #pflegereserve können sich Fachkräfte, die aktuell nicht oder nur teilweise in einem Pflegeberuf arbeiten, registrieren und ihre Bereitschaft äußern, während der Covid-19-Pandemie in einem Krankenhaus, einer Pflegeinrichtung oder einer speziellen Notfalleinrichtung einzuspringen. #pflegereserve ist eine Initiative der Zivilgesellschaft, die Internetseite wird von der Bertelsmann Stiftung betrieben. Die Plattform wird aktiv unterstützt u.a. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe.
Link zur Hauptseite von #pflegereserve

Stadt Heidelberg

Auf der Homepage der Stadt Heidelberg sind unter diesem Link Informationen und Angebote rund um das Coronavirus in mehreren Sprachen abrufbar.

Auch Informationen in Leichter Sprache und in Gebärdensprache sind dort zu finden. 

Informationen des Bundes

Auf der Website der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung sind ebenfalls Informationen in verschiedenen Sprachen zu finden. (Link)

Ethno-Medizinisches Zentrum Hannover

Das Ethno-Medizinische Zentrum Hannover hat Informationen zum Coronavirus in 15 Sprachen übersetzt, die über diesen Link abrufbar sind.

Hilfe bei Fragen rund um Teilhabe für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen:

Die EUTB Heidelberg beim Heidelberger Selbsthilfebüro berät zu allen Themen und Fragen rund um Teilhabe, die wegen und während der Corona-Pandemie auftauchen. Telefonische Beratung unter 06221/ 16 13 31, montags und mittwochs von 10-12 Uhr und donnerstags von 14-16 Uhr. Ansonsten ist ein AB geschaltet. Beratung per Mail: info@eutb-heidelberg.de

Hilfen bei psychischen Belastungen

Elterntelefon

Bundesweites Gesprächsangebot für Eltern und Erziehende rund um Fragen der Erziehung von Kindern und Jugendlichen – anonym und kostenfrei vom Handy und Festnetz.
Tel.: 0800 111 0 550 (Mo-Fr von 9 Uhr bis 11 Uhr sowie Di und Do von 17 Uhr bis 19 Uhr)

Gewaltambulanz des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin Heidelberg

Angebot für von Gewalt betroffene Menschen. Die Gewaltambulanz erhebt objektive Befunde und sichert Spuren, u.a. um Fälle von Gewalt besser aufklären zu können. Die Kontaktaufnahme mit der Gewaltambulanz sollte nach gewaltsamen Ereignissen möglichst zeitnah erfolgen. Weitere Informationen zur Gewaltambulanz hier.
Tel.: 0152 54648393 (rund um die Uhr erreichbar, u.a. für telefonische Vorabsprache)

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Tel.: 08000 116 016 (kostenfrei)
Weitere Informationen zum Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” hier.

Hilfetelefon bei sexuellem Missbrauch für Erwachsene und Jugendliche

Tel.: 0800 22 55 530 (Mo, Mi, Fr 9 Uhr bis 14 Uhr, Di, Do 15 Uhr bis 20 Uhr)

Hilfe bei häuslicher Gewalt – Guide4You

Projekt Guide4You (Link)

Hotline des Landes Baden-Württemberg für Menschen mit psychischen Belastungen

Tel.: 0800 377 377 6 (kostenfrei, täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr) Link

Info-Telefon Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Tel.: 0800 33 44 533 (kostenfrei; Mo, Di, und Do von 13 Uhr bis 17 Uhr, Mi und Fr von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr)
Hinweise und Tipps für die Zeit der Corona-Krise für an Depression erkrankte Menschen hier.

Kinder- und Jugendtelefon

Mädchen und Jungen können offen über ihre Sorgen und Nöte sprechen – anonym und kostenfrei vom Handy und Festnetz.
Tel.: 116 111 (Mo-Sa von 14 Uhr bis 20 Uhr sowie Mo, Mi und Do von 10 Uhr bis 12 Uhr) Link

Opfertelefon Weisser Ring

Tel.: 116 006 (Mo-So 7 Uhr bis 22 Uhr)

Psychiatrische und psychologische Beratung für Senioren in der Corona-Krise (Angebot des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit)

Tel.: 0621 1703-3030 (montags bis freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr)
Weitere Informationen hier.

Psychologische Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern

Psychologische Beratung der Caritas Heidelberg: Tel.: 06221 40 90 24 (Link)

Erziehungsberatungsstellen im Rhein-Neckar-Kreis (Link)

Suchtberatung

AGJ Suchtberatung Heidelberg: Tel.: 06221 29 05 1 (Link) 

Blaues Kreuz Heidelberg: Tel.: 06221 14 98 20

Drogenhotline (überregional): Tel.: 0800 445 33 62

TelefonSeelsorge

Tel.: 0800 1110111 oder 0800 1110222 (kostenfrei)
Weitere Informationen zur TelefonSeelsorge Rhein-Neckar und zur Beratung per E-Mail oder Chat hier.

Soziales

Allgemeine Sozialberatung in Heidelberg

Übersicht der Stadt Heidelberg (Link)

Schuldnerberatung in Heidelberg

Caritas Tel.: 06221 33 03 0

vbi Heidelberg Tel.: 06221 97 03 79 

Übersicht zur aktuellen Erreichbarkeit Sozialer Einrichtungen in Heidelberg

Link

Wohnen und Mieten

Deutscher Mieterbund (Link)

Mieterverein Heidelberg: Tel.: 06221 20 473

Auch die Selbsthilfe informiert, hält Angebote vor und macht Betroffenen Mut. Diese Aufzählung wird laufend aktualisiert und ergänzt.

Angebote von Selbsthilfevereinigungen und Kontaktstellen

„angstfrei.news“ – ein Angebot der Deutschen Angst-Hilfe e.V.

Online-Wegweiser für Betroffene durch die Informationsflut des Internets und der sozialen Netzwerke. Ziel ist es, Menschen mit Angsterkrankungen, die während der Corona-Pandemie zusätzliche Verunsicherung oder zusätzliche Ängste verspüren, Mut zu machen. (Link)

Informationen der BAG-Selbsthilfe e.V.

Die BAG-Selbsthilfe informiert auf Ihrer Internetseite über Aktuelles zum Corona-Virus aus den Bereichen Prävention, Patientenvertretung und Selbsthilfe. (Link)

Informationen der NAKOS

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) informiert auf ihrer Internetseite u.a. über Bewältigungsstrategien von Selbsthilfeaktiven, digitale Austauschmöglichkeiten und weiterführende Auskünfte für Suchtkranke, pflegende Angehörige, chronisch Kranke, Menschen mit Behinderungen und andere. (Link).

“Mutmach-Börse” der SeKo Bayern

Aktive in der Selbsthilfe können dort ihre Gedanken Berichte, Texte und Bilder einsenden und damit anderen Mut machen. Die Beiträge werden dann auf der Homepage der Selbsthilfekoordination Bayern veröffentlicht, sie sollen anderen Menschen helfen, sich in der aktuellen Krise nicht alleine zu fühlen. (Link)

Linkliste der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V.

Die Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin hat verschiedene Informationen von Selbsthilfevereinigungen zusammengetragen, wie Menschen mit chronischen Erkrankungen erhöhten Risiken begegnen können (Link, etwas runterscrollen).

Onlinemeetings von anonymen Selbsthilfeorganisationen

Viele Selbsthilfegruppen treffen sich seit Mitte Juni wieder persönlich. Bitte beachten Sie die Informationen auf den jeweiligen Websites.

Angehörige und Freunde von Alkoholikern (Al-Anon)

Die Al-Anon-Familiengruppen unterstützen all diejenigen, deren Leben jetzt oder in der Vergangenheit durch das Trinken eines anderen belastet worden ist, egal ob derjenige noch trinkt oder aufgehört hat. (Link)

Anonyme Alkoholiker (AA)

Anonyme Alkoholiker sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen. Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören. (Link)

Anonyme Sex- und Liebessüchtige (S.L.A.A.)

Anonyme Sex- und Liebessüchtige sind eine Gemeinschaft, die auf dem Zwölf-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker beruht. (Link)

Co-Dependents Anonymous (CoDA)

Co-Dependents Anonymous ist eine Gemeinschaft von Frauen und Männern, deren gemeinsamer Wunsch darin besteht, gesunde Beziehungen einzugehen und aufrecht zu erhalten. (Link)
Interaktive Meeting-Liste (Link)

Narcotics Anonymous (NA)

Narcotics Anonymous ist eine gemeinnützige Gemeinschaft von Männern und Frauen, für die Drogen zum Hauptproblem geworden sind. Bei den Meetings treffen sich Süchtige auf dem Weg der Genesung, die sich gegenseitig helfen, clean zu bleiben.
Übersicht über Meetings der Narcotics Anonymous – Gebiet Südwest und über Telefon- und Onlinemeetings (Link)

RS / Letzte Änderung: 02.07.2020

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